Optik Bauer, Dreieich
Myopiekontrolle

Myopiekontrolle Augenmessung gegen Kurzsichtigkeit

Myopie, besser bekannt als Kurzsichtigkeit, ist heute die häufigste Form von Fehlsichtigkeit in Europa und weltweit. Das betrifft vor allem Kinder und Jugendliche: Der Anteil kurzsichtiger Kinder zwischen 10 und 16 Jahren hat sich in den letzten 50 Jahren verdoppelt, und die Kurzsichtigkeit beginnt immer früher. Aber gemeinsam mit uns können Sie bei Ihren Kindern etwas dagegen tun. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnte bis zum Jahr 2050 jeder Zweite von Kurzsichtigkeit betroffen sein.

Die Augen rechtzeitig kontrollieren

Wie gut sieht Ihr Kind? Die Antwort auf diese einfache Frage ist durchaus komplex, denn oft entwickeln Kinder eine Fehlsichtigkeit, ohne dass die Erwachsenen zunächst etwas davon merken. Regelmäßige Augenkontrolle schon im frühen Kindesalter ist der beste Schutz gegen spätere Sehprobleme.

Wachstum in die Kurzsichtigkeit

Das betrifft in ganz besonderem Maße die Kurzsichtigkeit bei Kindern. Ganz vereinfacht gesagt sind bei Kurzsichtigen die Augen „zu lang“. Kurzsichtigkeit entwickelt sich bei Kindern, indem das Auge zu sehr „in die Länge wächst“. Das geschieht zunächst als Selbstkorrektur des Auges.

Bei einem normalen Auge und Blick in die Ferne sind die Augenmuskeln entspannt. Schaut man aber etwas ganz in der Nähe an, müssen sich die Augen anstrengen, um ein scharfes Bild auf der Netzhaut zu erzeugen. Hinzu kommt: Die menschliche Augenlinse ist kein idealer geometrischer Körper, so dass die Lichtbrechung am Rand oft etwas anders ist als in der Mitte. Deshalb treffen nicht alle Lichtstrahlen punktgenau auf der Netzhaut auf, sondern manche würden erst „hinter“ der Netzhaut ein scharfes Bild ergeben.

Weil das Auge formbar ist, kann das Kind durch Anstrengung der Augenmuskeln das Auge quasi zusammendrücken, so dass es etwas länger wird: Jetzt treffen sich die Lichtstrahlen genau auf der Netzhaut.

Solange das Kind wächst, passen sich die Augen besonders gut an diese Fehlbelastung an. Was als momentane Lösung begann, wird zum dauerhaften Problem: Das Auge wird länger und länger, die Kurzsichtigkeit wird stärker und stärker, das Kind braucht in schnellem Wechsel immer stärkere Brillen. Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen – je früher, desto besser.

Risikofaktor Vererbung

Die Anlage zur Kurzsichtigkeit ist oft erblich bedingt: Ist ein Elternteil kurzsichtig, hat das Kind ein doppelt so hohes Risiko, auch kurzsichtig zu werden. Sind sogar beide Eltern kurzsichtig, steigt das Risiko des Kindes auf das Sechsfache. Besonderen Einfluss hat aber das Verhalten von Eltern und Kindern.

Risikofaktor Verhalten

Wie erwähnt, strengen sich die Augen mehr an, wenn sie ein Objekt in der Nähe fixieren, als wenn sie in die Ferne schauen. Nun ist es aber so, dass Kinder heutzutage immer weniger in der freien Natur spielen, wo sie buchstäblich Weitblick entwickeln und dabei ihre Augen schonen. Überdies ist Sehen bei Kunstlicht anstrengender als bei Tageslicht.

Stattdessen sind oft schon Kleinkinder mit Smartphone-Displays und Tablets beschäftigt – kleine Bildschirme, die dicht vor die Augen gehalten werden. Das bedeutet große Anstrengung für die kindlichen Augen, infolgedessen die Tendenz zum Längenwachstum der Augen und damit in die Kurzsichtigkeit.

Tatsächlich haben Studien gezeigt, dass digitale Displays rund 4 cm näher ans Auge gehalten werden als z.B. ein Buch oder ein Malbuch. Das mag sich nicht nach viel anhören – tatsächlich bedeutet aber jeder Zentimeter mehr Anstrengung für die Augen. Hier heißt es rechtzeitig gegensteuern.

Augenmessung: Je früher, desto besser

Der erste Schritt, um den Kreislauf der kindlichen Kurzsichtigkeit zu durchbrechen, besteht in der Augenmessung, der Myopie-Kontrolle. Wichtig: Diese Messung sollte am besten erfolgen, bevor Ihr Kind Anzeichen von Kurzsichtigkeit entwickelt.

Wir können diese Messung vornehmen, weil wir mit unseren innovativen Geräten beide Augen gleichzeitig messen können. Dadurch bestimmen wir die Abweichung der Augenstellung bzw. der Sehachse von der Idealen – ist eine Abweichung zu beobachten, kann man daraus auf die Tendenz schließen, dass sich demnächst eine Kurzsichtigkeit manifestieren kann. Jetzt heißt es handeln!

Draußen spielen ist gut für die Augen

Solange Ihr Kind noch nicht kurzsichtig ist, können einfache Verhaltensänderungen schon viel Gutes bedeuten: mehr draußen spielen; dabei viel in die Ferne schauen (nicht TV-Fernsehen!); weniger oder idealerweise gar nicht aufs Smartphone starren (keine Spiele! keine Videos!). Selbst bei erster leichter Kurzsichtigkeit kann das noch eine schnelle Verschlechterung verlangsamen.

Warum das so wichtig ist

Es wäre ein Fehler, zu denken: „Kurzsichtigkeit ist doch kein Problem, solange man sie mit Brille oder Kontaktlinsen korrigieren kann.“ Natürlich kann die Sehschärfe korrigiert werden, aber Kinder sollten idealerweise ihre optimale Sehkraft ohne Hilfsmittel entwickeln können – vor allem in Hinblick auf das spätere Leben. Starke Kurzsichtigkeit ist ein Risikofaktor für schwerwiegende Augenerkrankungen im Erwachsenenalter (Netzhautablösung, Glaukom, Katarakt), die bis zur Blindheit führen können (Makula-Degeneration).

Ziel: Myopie-Management

Das Idealziel ist, eine Kurzsichtigkeit zu stoppen, bevor sie überhaupt begonnen hat. Aber auch schon das zweitbeste Ziel ist wünschenswert: das Fortschreiten von Kurzsichtigkeit so zu verlangsamen, dass Kinder und Jugendliche im Erwachsenenalter nicht von starker Kurzsichtigkeit samt Risiken für die Augengesundheit betroffen sind.

Sehen ist sehr individuell

Dreh- und Angelpunkt ist die rechtzeitige Augenmessung. Hier schauen wir uns die Augen Ihres Kindes ganz genau an und können Aussagen treffen, die so individuell sind wie die Seh-Situation Ihres Kindes. Nur auf dieser Basis lassen sich die nächsten Schritte richtig entscheiden.

Kommen Sie jetzt zu uns

Wohlgemerkt: Die Messung ist für Ihr Kind einfach, überhaupt nicht unangenehm und macht durchaus Spaß. Die möglichen Vorteile für Ihr Kind sind enorm und können sein ganzes Leben positiv beeinflussen. Myopie – Kurzsichtigkeit – ist kein unausweichliches Schicksal: Sie können viel für Ihr Kind tun. Dabei sind wir gerne an Ihrer Seite.

Deshalb: Sprechen Sie mit uns, kommen Sie vorbei oder vereinbaren Sie einen Termin für die Augenmessung Ihres Kindes. Gerne beraten wir Sie und Ihr Kind zum Thema Myopie-Management und der Myopie-Kontrolle.

Wir freuen uns auf Sie!


Weitere Informationen finden Sie hier:

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Bildquelle: Istockphoto - karelnoppe

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